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Amnesty International betrauert den Tod von Sonia Pierre, einer bedeutenden Menschenrechtsaktivistin
Amnesty International trauert um Sonia Pierre, die am 4. Dezember einem Herzinfarkt erlag. Sie wurde nur 48 Jahre alt. Sie war eine bedeutende Menschenrechtsaktivistin in der Region der Americas, die unermüdlich für die Rechte von Frauen und ein Ende der Diskriminierung von haitianischen Migranten und von Menschen haitianischer Abstammung kämpfte. Sie war die geschäftsführende Direktorin der Menschenrechtsorganisation "Bewegung für dominikanisch-haitianische Frauen"(Movimiento de Mujeres Dominico-Haitianas, MUDHA).
Wir haben einige Jahre mit Sonia Pierre zusammengearbeitet. Ihr Mut, ihr Einsatz, ihre Beharrlichkeit und ihr Engagement für eine Überwindung der Diskriminierung aufgrund von ethnischer oder geschlechtlicher Zugehörigkeit werden immer eine große Inspiration für uns alle sein.
Trotz der Bedrohungen und Belästigungen, die sie und ihre Kinder aufgrund ihrer Arbeit für ein Ende der Diskriminierung gegenüber der haitianischen Gemeinschaft in der Dominikanischen Republik erdulden mussten, verlor sie nie ihre Energie, ihren Fokus und ihren Antrieb.
Wir haben eine außergewöhnliche Frau und Menschenrechtsaktivistin verloren, aber ihre Erinnerung bleibt in uns allen lebendig. Ihr Gedächtnis ermutigt uns, uns weiterhin für eine volle Verwirklichung der Menschenrechte ohne jegliche Art der Diskriminierung und für die Anerkennung und den Schutz aller Menschenrechtsaktivistinnen und -aktivisten in der Dominikanischen Republik und anderswo in den Americas einzusetzen.
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© Amnesty International
Eine Zwangsräumung in Santo Domingo macht viele Menschen obdachlos
Meldung vom 28.11.2011
Die Häuser von 72 Familien in Alto Brisas del Este wurden am 15.10.2011 ohne gültigen Gerichtsbeschluss von Polizei und Militär zwangsgeräumt. Ein von den Bewohnern am Tag der Zwangsräumung aufgenommenes Video zeigt die Polizeibeamten und Soldaten, zusammen mit einigen Vertretern der lokalen Stadtverwaltung, wie sie Matratzen, Kühlschränke und Kleidung wegbrachten, und Bulldozer, welche die Häuser aus Stein und Holz niederreißen.
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EILAKTION: Familien vertrieben und bedroht
Am 15. Oktober 2011 haben rund 300 Einsatzkräfte der Polizei und der Streitkräfte etwa 72 Familien aus einem Armenviertel in der dominikanischen Hauptstadt Santo Domingo vertrieben. Seitdem leben die Familien in einem unweit des Viertels errichteten Lager. Dort werden sie von Angehörigen der Sicherheitskräfte, welche die Gegend bewachen, schikaniert und angegriffen.
Bitte schreiben Sie bis zum
09. Dezember 2011 an den Bürgermeister von Santo Domingo und den Justizminister und verleihen Sie ihrer Besorgnis Ausdruck.
Den
Originaltext der Eilaktion finden Sie unter der Rubrik Download.
Den vollständigen deutschen Text der Eilaktion finden Sie
hier.
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Ein Polizeibeamter verhaftet zwei Männer in San Juan de la Maguana, 2011.© Amnesty International
NEUER BERICHT ZU MENSCHENRECHTSVERLETZUNGEN DURCH DIE POLIZEI IN DER DOMINIKANISCHEN REPUBLIK
In der Dominikanischen Republik kommt es zu zahlreichen Menschenrechtsverletzungen durch Beamtinnen und Beamte der Polizei. Die Opfer und ihre Familien sehen sich zahlreichen Hindernissen ausgesetzt, denn Straflosigkeit ist vorherrschend und die Kontrollmechanismen haben ein Überhandnehmen von Menschenrechtsverletzungen durch die Polizei gar begünstigt.
Unter der
Rubrik "Downloads" finden Sie eine inoffizielle Kurzversion und eine längere
Zusammenfassung des Berichts in deutscher Sprache. Eine Aktionspostkarte wird in Kürze bereit gestellt.
Eine
Aktionspostkarte zum Bericht liegt vor und kann bei der Ländergruppe angefragt werden.
Link zum
Originalbericht
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Video
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Blog
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EILAKTION: Migranten zusammengetrieben und deportiert
Mindestens 80 haitianische Migranten wurden in der Dominikanischen Republik zusammengetrieben und willkürlich aus dem Land ausgewiesen. Andere haitianische Migranten sind dem Risiko ausgesetzt willkürlich ausgewiesen zu werden.
Die Aktion läuft noch bis zum
02.11.2011. Genauere Informationen finden Sie unter der Rubrik News.
Spanische Briefvorlagen an den
Minister und den
Director de migración stehen ab sofort bereit (siehe auch unter der Rubrik Downloads.
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Pressemitteilung: Forderung nach besserem Schutz nach Mord an einem Journalisten
03. August 2011.
Die dominikanischen Behörden müssen dafür sorgen, dass Journalisten angemessen bei der Ausübung ihres Berufs geschützt werden, ohne dass sie um ihr Leben fürchten müssen, sagte Amnesty International heute, nachdem ein TV-Moderator im Osten des Landes entführt und erschossen worden war.
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ACHTUNG: Neue Adresse der Ländergruppe Dominikanische Republik
Unsere neue Postadresse lautet:
Amnesty International
Sektion der Bundesrepublik Deutschland e.V.
Ländergruppe Dominikanische Republik
Gruppe 2125
c/o Amnesty International
Postfach
53108 Bonn
Deutschland
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Copyright: Pedro Farias-Nardi/Demotix
DIE DOMINIKANISCHE REPUBLIK MUSS GEWALTSAME DEPORTATIONEN VON HAITIANERN STOPPEN
07.01.2011
Amnesty International hat die Behörden der Dominikanischen Republik dazu aufgefordert, sofort die Massendeportationen haitianischer Migranten einzustellen, welche diese damit begründen, dass diese Aktionen notwendig wären, um die Verbreitung der Cholera zu verhindern.
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Die Dominikanische Republik verpasst dem Recht von Frauen auf Leben einen „harten Stoß“
18. September 2009
Das dominikanische Parlament hat für die Verfassungsänderungen gestimmt, die zu einem vollständigen Abtreibungsverbot führen könnten, eine Entscheidung die laut Amnesty International Frauen und Mädchen einem Risiko aussetzen und zu einem Anstieg der Müttersterblichkeit führen wird.
(Inoffizielle Zusammenfassung und Übersetzung.
Link zum englischen Text)
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Ankunft zur Ernte auf einer Zuckerrohrplantage in Los Llanos
Haitianische Migranten und Dominikaner haitianischer Herkunft in der Dominikanischen Republik
Mindestens eine halbe Million haitianische Migranten leben in der Dominikanischen Republik. Sie entfliehen der Armut und der Gewalt ihres Heimatlandes um in dem Nachbarland schlecht bezahlte und beschwerliche Arbeit zu verrichten.
Viele dieser Einwanderer leben seit vielen Jahren in der Dominikanischen Republik, etliche der jüngeren sind bereits dort geboren, dennoch leben sie in dauerhafter Gefahr vor Abschiebung und systematischer Diskriminierung aufgrund ihrer Ethnizität, Hautfarbe, Sprache und Nationalität.
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